Neuer Datenschutzskandal um Google

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Und wie­der macht das Google Street-View Pro­jekt nega­tive Schlag­zei­len. Nun sol­len sogar per­sön­li­che Daten aus Draht­los­netz­wer­ken gesam­melt wor­den sein.

Frag­mente von E-Mails und Inhalte von abge­ru­fe­nen Web­sei­ten sol­len nun auch in Googles Hams­ter­bau gelan­det sein. Das ganze hängt noch mit den erst kürz­lich statt­ge­fun­de­nen Scans der WLAN Netz­werke durch die Google Street-View Fahr­zeuge zusam­men, über die wir hier erst vor kur­zem berich­tet haben. Dabei sol­len lt. Anga­ben von Google fal­sche Code-Fragmente in die Scan-Software der Google-Scanner gerutscht sein. Die­ser Code stamme aus einem ande­ren Pro­jekt, in dem der Daten­ver­kehr einer Funk­sta­tion voll­stän­dig ana­ly­siert wird. Die­ser sei aber nur unbe­ab­sich­tigt in die Soft­ware geraten.

Bun­des­ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­rin Ilse Aigner (CSU) for­dert nun die Auf­klä­rung des Fal­les. Es bestehe der Vor­wurf gegen Google, sich ille­gal in pri­vate Netze ein­ge­loggt zu haben. Die Daten müss­ten unver­züg­lich und voll­stän­dig gelöscht werden.

Bin gespannt was da noch alles raus kommt. Ich habe ja schon im letz­ten Arti­kel geschrie­ben, dass ich den gan­zen Quatsch nicht ver­stehe. Und genau wegen sol­chen Situa­tio­nen, kann ich Googles Ent­schei­dung mit die­sem Scan­ner über­haupt rum­zu­fah­ren über­haupt nicht ver­ste­hen.
Außer­dem frage ich mich, wie es einem Inter­net­gi­gan­ten wie Google, nicht auf­fal­len kann, dass diese Code-Fragmente in die Soft­ware gera­ten sind. Das ist schon ein wahn­sin­nig gro­ber Fehler.

So lang­sam, lie­bes Google Street-View Team, ist es nicht mehr wit­zig. Ernst ist es schon lange und lang­sam wird’s peinlich.

via Tages­schau

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